Heute erinnern wir den Novemberpogromen.
Während der am 09. auf den 10. November stattfinden Reichsprogromnacht (früher verherrlichend Reichskristallnacht genannt) wurden tausende Jüdinnen in Deutschland und Österreich Opfer von Gewalt. Synagogen und Gemeindehäuser, Wohnhäuser und Geschäfte wurden zerstört, geschändet und niedergebrannt. Hunderte Jüdinnen verloren ihr Leben. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert und hunderte von ihnen dort ermordet.
Die ersten Übergriffe gegen Juden, ihre Wohnungen, Geschäfte, Gemeindehäuser und Synagogen fanden im damaligen Kurhessen statt. Am 07. November wurden die Synagoge und andere jüdische Einrichtungen in Kassel geschändet und zum Teil verbrannt, zahlreiche Jüd*innen wurden misshandelt. Nur ein paar wenige antifaschistische Gruppen haben Widerstand geleitet.
"Es ist schon einmal geschehen und kann wieder geschehen" sagte der Holocaustüberlebende Primo Levi. Den Kampf gegen Menschenfeindinnen, Verschwörungstheoretikerinnen, Antisemit*innen müssen wir auch heute noch führen. Es gibt kein Vergeben, kein Vergessen.
Es ist unser aller Verantwortung Antisemitismus und Faschismus nie wieder gewähren zu lassen!